Schwäbisch Deutsch Wörterbuch
Undingen - Dorf auf der Schwäbischen Alb
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Undingen


Der Ursprung aller Undinger ist ein kleines Dorf am Nordrand der Schwäbischen Alb.


Das Undinger Wappen

wird nachweislich erst seit 1924 verwendet. Es zeigt ein rotes Jagdhorn mit schwarzer Fessel auf silbernem Grund.
Das Wappen soll daran erinnern, dass Undinger Markungsgebieten früher Jagdgebet war.

Daran erinnern heute noch Flurnamen wie Rehkopf, Wolfsloch, Gamstal, Hirschflecken und Vogelstein oder auch das ehemalige Wirtshaus »Jägerhaus« in der Schießgasse.


Sonnenbühl

Zum 1. Januar 1975 haben sich die Gemeinden Erpfingen, Genkingen, Undingen und Willmaningen zur neuen Gemeine »Sonnenbühl« zusammengeschlossen.


Das Sonnenbühler Wappen zeigt über einem goldenen Hügel eine goldene Sonne mit 16 Strahlen auf blauem Grund.

Geschichte

300 n. Chr.: Auf der Gemarkung Undingen bildete ein allemannisches Urdorf.
806: Das Kloster St.Gallen erhält den Besitz von "Undinga". Während der Frankenherrschaft gehörte die Gemeinde zum Burichingagau.
1098: Graf Luithold von Achalm stiftete den Ort an das Kloster Zwiefalten.
1250: Die Gemeinde wird an Württemberg abgetreten. Urkundlich erschien Undingen
1454: Die Gemeinde erscheint auch urkundlich als württembergisch.
1618 bis 1648
30jähr. Krieg
Die Gemeinde wird zum größten Teil zerstört.
ca. 1750 gab es in Undingen ca. 130 Haushaltungen, die aus Bauern und kleinen Handwerkern bestanden.
19. Jhd.: Erst nach der Verkehrserschließung erfolgte in Undingen eine zunehmende Industrialisierung. Die Landwirtschaft trat immer mehr in den Hintergrund.

Undinger Ansichtskarte
Ansichtskarte von 1928

ab 1945:



Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in der Gemeinde zahlreiche öffentliche Einrichtungen geschaffen: das Gemeindehaus mit Feuerwehrmagazin, die Sportanlagen, der Kindergarten, der Wasserhochbehälter , die Turn- und Festhalle (Steinbühlhalle) sowie eine Reithalle.
1986 Einweihnung der neuen Steinbühl Grundschule
1993 Das neue Dienstleistungszentrum mit Rathaus, Polizei, Notariat und Fremdenverkehrsbüro wird seiner Bestimmung übergeben werden.
2006 Undingen feiert seine 1200-Jahr-Feier
Undinger Rathaus
Rathausplatz mit Kirche im Hintergrund




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Undingen - das kälteste Dorf Deutschlands?!?

Auf jeden Fall titelte so die Zeitung mit den vier Buchstaben. Denn es konnte ja nicht verborgen bleiben, dass es im "Großen Rinnental" in Undingen ein sogenanntes Trockental mit sehr extremen Temperaturen gibt.

Es soll hier Tempertaturen von -40°C gegeben haben und auch im Juli bei Tegestemperaturen von 26°C gibt es hier laut Messungen teilweise nachts Frost! Diese Tal war für den wohl bekannten TV-Wetterfrosch Kachelmann so interessant, dass er dort eine Wetterstation bauen ließ um dieses Naturphänomen zu beobachten.

An dieser Stelle sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass es in Undingen selbst nie so kalt ist!!!

Weitere Informationen zum Thema Wetter auf der Schwäbischen Alb: www.wetterring.de